Auf ein ganz besonderes Jubiläum darf ich heute aufmerksam machen: der Förderverein Artes Liberales e.V. für Geistes- und Sozialwissenschaftler an der Universität Mannheim feiert sein 25jähriges Bestehen. Den Festvortrag hielt Dr. Simone Burel („Karriere mit Geist?“), die selbst eine Agentur für Linguistische Unternehmenskommunikation in Mannheim gründete.

Die Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften engagieren sich für neue Impulse zur Förderung der Transfers zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur – und damit auch für den Transfer vom Studium in das Berufsleben. Der Verein initiierte 1994 das erste Mannheimer Sprachfestival. Seit 15 Jahren vergibt Artes Liberales gemeinsam mit der Stiftung ABSOLVENTUM einen Förderpreis für geisteswissenschaftliche Arbeiten. Eines der Kriterien für die Preiswürdigkeit ist eine Leistung zum Praxistransfer – wohlgemerkt: für geisteswissenschaftliche Arbeiten! Das setzt ja den Gedanken voraus, dass man eine Vorstellung von Praxis hat, und das ist schon nicht selbstverständlich.

Heute gehören selbst und in Kooperation organisierte Workshops, Vortragsreihen, Kulturveranstaltungen und Netzwerkarbeit zu den Angeboten – schaut einmal rein unter http://artes-liberales-ev.de/ Für die Brotgelehrten unter Euch ist vor allem die Reihe „Wohin denn ich?“ interessant; auch, wenn Ihr nicht für einen Vortag eigens nach Mannheim fahren wollt oder könnt, zeigt die Berufsbezeichnung der ReferentInnen, welche professionellen Praktiken möglich sind und bei welchen Arbeitgebern sie tätig wurden.

Ein solch anspruchsvolles Angebot über so lange Jahre aufrechtzuerhalten und auszubauen funktioniert dank eines guten Teams und Netzwerks:

„Dass dieses Erfolgsrezept tatsächlich aufgeht, ist dem Engagement unserer Mitglieder, unserem Kuratorium sowie dem Wissenschaftlichen Beirat zu verdanken. Wesentlich für die Entwicklung von Artes Liberales waren auch Partner und Förderer: Wir sind mit dem Dekanat der Philosophischen Fakultät, ABSOLVENTUM, der Esser-Stiftung sowie der Marion-Würth-Stiftung eng verbunden“, erläutert Annika Walter, zweite Vorsitzende des Vereins.

Zur Nachahmung empfohlen! Und natürlich: Herzlichen Glückwunsch zu 25 Jahren!

AL

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